naklar

Florian Aigner

Ich lebe in Wien, bin Physiker, Wissenschafts-Erklärer, Kolumnist, Skeptiker und auch sonst noch so allerlei.




Wem nützt die beste Idee, wenn niemand von ihr erfährt?

Die Wissenschaft ist voll von Ideen, die erzählt werden sollten. Wer verstehen will, wie großartig, erstaunlich und wunderbar die Welt ist, muss sie mit wissenschaftlichem Verstand und rationalem Denken erleben. Daher darf Wissenschaft nicht bloß auf Forschungseinrichtungen beschränkt bleiben - sie ist für alle da.

Ich habe als Physiker selbst geforscht und mich mit theoretischer Quantenphysik befasst, heute verbringe ich einen großen Teil meiner Zeit damit, über das zu schreiben und zu erzählen, was andere forschen.

An der TU Wien arbeite ich als Wissenschaftsredakteur - ich versuche dort also, möglichst viele Geschichten, Ideen und Forschungsergebnisse aufzuarbeiten und in die Welt hinaus zu tragen. Außerdem bin ich Wissenschaftsjournalist, halte Vorträge, und gebe auch immer wieder mal gerne selbst Interviews oder steuere in Fernsehsendungen meine Meinung bei.

Oft genügt es nicht, Wissenschaft zu erklären - man muss manchmal auch energisch darüber aufklären, welche Dinge ganz bestimmt nicht zur Wissenschaft gehören. Manches wird als Wissenschaft verkauft, ist in Wirklichkeit aber bloßer Unfug. Leider verbreitet sich esoterische Geschäftemacherei auch heute noch. Im besten Fall ist das lustig und unterhaltsam, im schlimmsten Fall ist es ziemlich gefährlich. Daher engagiere ich mich in der internationalen Skeptiker-Bewegung, die sich für Wissenschaft und rationales Denken einsetzt. Wir wollen Physik statt Horoskope, wir wollen Chemie statt Wünschelruten, wir wollen Biologie und Medizin statt Wunderheiler und Zaubersprüche. Wir wollen eine Gesellschaft, die Wissenschaft versteht und wertschätzt, die kritisch nachfragt und nicht alles glaubt. Ich bin derzeit Vizepräsident der Gesellschaft für kritisches Denken (GkD, Wiener Regionalgruppe der internationalen Skeptiker-Vereinigung GWUP), sowie Vorstandsmitglied der GWUP.


Für neue Projekte und spannende Ideen bin ich immer offen: Am besten Sie melden sich gleich bei mir.


Biographisches

Wissenschaftskommunikation

seit Juli 2010
Wissenschaftsredakteur der TU Wien im Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Verantwortlich für Wissenschaftskommunikation und Wissenschafts-Pressearbeit, Wissenschaftsfotographie. Mitarbeit bei der "Kinderuni Technik".

seit 2008
Freier Journalist. 2008-2010: Artikel für die Tageszeitungen "der Standard" und "Wiener Zeitung", Beiträge für TOPIC, ein Monatsmagazin für Kinder.
seit Dezember 2013: Kolumnist für die Technologie- und Wissenschaftsseite "futurezone". Zweiwöchentlich erscheinende Kolumne "Wissenschaft und Blödsinn"

seit 2008
Mitbegründer und Redakteur des Internetprojektes naklar.at, einer Webseite für naturwissenschaftliche Bildung und rationales Denken. seit 2011
außerdem Wissenschaftsblogger auf Einladung von scienceblogs Deutschland.

seit 2009
Mitglied der Skeptikervereinigung GWUP und ihrer Wiener Regionalgruppe "Gesellschaft für Kritisches Denken" (GKD).
Derzeit: Vorstandsmitglied der GWUP und Vizepräsident der GKD.
Organisatorische Mitarbeit bzw. Jurymitglied beim "Goldenen Brett vorm Kopf", dem Preis für den größen antiwissenschaftlichen Unfug des Jahres - vergeben seit 2011.

2007-2009
Wissenschaftsredakteur des Online-Magazins CHiLLi (www.CHiLLi.cc, heute www.mokant.at).

Öffentliche Auftritte:
Mitorganisation der Konferenz „Fakt und Fiktion“ der GWUP im Juni 2011 (Thema: Skeptizismus, Wissenschaft und Öffentlichkeit). Verschiedene öffentliche (populärwissenschaftliche) Vorträge über naturwissenschaftliche Themen, Skeptizismus und Wissenschaftstheorie (u.a. für die Wiener Volkshochschulen).
Vortragender bei der Wissenschaftskommunikations-Konferenz SCICOM in den Jahren 2008-2010. Moderator bei Podiumsdiskussionen (in deutscher und englischer Sprache).
Fernsehauftritte (u.a. im ORF-Konsumentenmagazin "Konkret" und der "Barbara-Karlich-Show", im Bayerischen Rundfunk, beim Privatsender Okto), diverse Interviews, erschienen in Printmedien und online.


Academia

2005-2010
Assistent am Institut für Theoretische Physik, TU Wien.
Dissertation über quantenmechanische Streuphänomene bei Prof. Joachim Burgdörfer.

Wichtigste wissenschaftliche Publikationen:

Shot Noise in the Chaotic-to-Regular Crossover Regime
Florian Aigner et al., Phys. Rev. Lett. 94, 216801 (2005).

Suppression of Decoherence in Fast-Atom Diffraction at Surfaces
Florian Aigner et al., Phys. Rev. Lett. 101, 253201 (2008).

Weitere Publikationen


Ausbildung

2005-2010 Doktoratsstudium (Physik) an der TU Wien.
1999-2005 Physikstudium an der TU Wien.
1998-1999 Zivildienst in der Tagesheimstätte der Lebenshilfe in Freistadt
1990-1998 Schüler am Bundesgymnasium Freistadt.


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